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Adam Georg:

Georg Adam, (2019), Zur Dynamik der Arbeitsbeziehungen in Finnland, Portugal, Rumänien und Slowenien, Wirtschaft und Gesellschaft 2019, Band 45 Nr.4, S531-572
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Wenngleich die Bedeutung der Sozialpartner als zentrale Akteure der sozial- und wirtschaftspolitischen Regulierung seit Mitte der 1980er Jahre europaweit geschwunden ist, so wurde deren volkswirtschaftliche Regulierungsfunktion von den nationalen und europäischen Administrationen bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts weitgehend anerkannt. Spätestens mit der Wirtschaftskrise von 2008 hat jedoch auf nationaler, v. a. aber europäischer Ebene mit Blick auf die polit-ökonomische Steuerung ein Paradigmenwechsel stattgefunden, indem umfassende Kollektivvertragssysteme und starke Sozialpartnerorganisationen, insbesondere Gewerkschaften, als hinderlich für effektive Wettbewerbspolitik und Wirtschaftswachstum gesehen wurden. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen analysiert dieser Beitrag die unterschiedlichen Dynamiken der Arbeitsbeziehungen vor, während und nach der Wirtschaftskrise von 2008 und den Folgejahren in vier ausgewählten EU-Ländern, die einerseits starke Brüche im System der nationalen Arbeitsbeziehungen aufweisen und andererseits unterschiedliche wohlfahrtstaatliche Regimes repräsentieren: Finnland, Portugal, Rumänien und Slowenien. Es kann gezeigt werden, dass die oftmals von europäischen Institutionen eingeforderte Schwächung der Regulierungskapazität der nationalen Arbeitsbeziehungen i.d.R. mit erheblichen makroökonomischen und sozialen Kosten verbunden ist.
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Georg Adam, (2017), Die Arbeitsbeziehungen in liberalisierten Wirtschaftsbereichen in Österreich im Vergleich, Wirtschaft und Gesellschaft 2017, Band 43 Nr.1, S65-98
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Wie auch in anderen Ländern hatte die Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in Österreich weitreichende Konsequenzen für die Gestaltung der Arbeitsbeziehungen. Der Beitrag analysiert die Entwicklung der Arbeitsbeziehungen in fünf ausgewählten liberalisierten Wirtschaftsbereichen, nämlich den Post- und Telekommunikationsdienstleistungen sowie der Eisenbahn-, Gas- und Abfallwirtschaft. Dabei zeigt sich, dass die fünf Branchen in wesentlichen Aspekten der Arbeitsbeziehungen – etwa der Präsenz der Interessenvertretungen auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite oder der branchenumfassenden(Nicht)Einheitlichkeit der Gestaltung der kollektiven Regulierung der Arbeit – nicht nur vom österreichischen „Standardmodell“ abweichen, sondern sich auch untereinander erheblich unterscheiden. Darüber hinaus wird nach möglichen Ursachen für die unterschiedlichen Entwicklungswege gefragt, wobei sich hier insbesondere ökonomische, institutionelle sowie interessen- und akteursbezogene Bestimmungsgrößen identifizieren lassen. Insgesamt kann festgestellt werden, dass die durch den Liberalisierungsprozess induzierten Entwicklungswege der Arbeitsbeziehungen in den unterschiedlichen Branchen sich tendenziell nicht angleichen, sondern wesentlich pfadabhängig verlaufen.
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Adzhemova Aneliya:

Alfred Sitz, Aneliya Adzhemova, Atanas Pekanov, (2013), Bulgarien: wirtschaftspolitische Strategie und ökonomische Entwicklung seit der Öffnung, Wirtschaft und Gesellschaft 2013, Band 39 Nr.1, S69-86
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Aichholzer Georg:

Michael Mesch, (Hrsg.), () Der Wandel der Beschäftigungsstruktur in Österreich. Branchen-Qualifikation-Berufe,
Besprochen von Georg Aichholzer, Wirtschaft und Gesellschaft 2007, Band 33 Nr.1, S122-127 Besprechung Herunterladen

Aiginger Karl:

Karl Aiginger, (1987), Der Fall Pöls - das Problem der relevanten Alternative bei der Entscheidung im Rahmen staatlicher Förderungen, Wirtschaft und Gesellschaft 1987, Band 13 Nr.1, S97-108
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Aigner Ernest:

Ulrich Brand, Markus Wissen, () Imperiale Lebensweise: Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus (ISBN: 978-3-86581-843-0),
Besprochen von Ernest Aigner, Hendrik Theine, Wirtschaft und Gesellschaft 2018, Band 44 Nr.1, S117-121 Besprechung Herunterladen

Aigner-Walder Birgit:

Petra Rodiga-Laßnig, Birgit Aigner-Walder, (2014), Kinderbetreuung und Beschäftigung von Frauen – Eine Analyse für Kärnten, Wirtschaft und Gesellschaft 2014, Band 40 Nr.2, S307-328
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Der demografische Wandel im Sinne der Alterung der Bevölkerung wird vielfach als Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes gesehen, wobei abgesehen von künftigen Finanzierungsfragen in Bezug auf das Sozialsystem vor allem der Arbeitsmarkt im Vordergrund steht. Eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen wird dabei als eine potenzielle Lösungsmaßnahme zur Deckung der Lücken am Arbeitsmarkt diskutiert. Die Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen liegt nach wie vor hinter jener der Männer zurück. Das Bundesland Kärnten, welches vom demografischen Wandel innerösterreichisch am stärksten betroffen ist, zeichnet sich zudem durch eine unterdurchschnittliche Erwerbsbeteiligung von Frauen aus. Im Rahmen dieses Beitrags wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Frauenerwerbsbeteiligung von Kindern und Kinderbetreuungseinrichtungen abhängig ist. Dazu werden die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Kärntner Frauen zwischen 20 und 49 Jahren präsentiert. Die Analyse zeigt hoch signifikante Unterschiede im Erwerbsverhalten in Abhängigkeit von Kindern als auch die Bedeutung der institutionellen Kinderbetreuung für die Erwerbsbeteiligung von Frauen.
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Thomas Döring, Birgit Aigner-Walder, (2012), Zukunftsperspektiven der Elektromobilität - Treibende Faktoren und Hemmnisse in ökonomischer Sicht, Wirtschaft und Gesellschaft 2012, Band 38 Nr.1, S103-132
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Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage nach den Zukunftsperspektiven der Elektromobilität aus ökonomischer Sicht. Dazu werden treibende als auch hemmende Faktoren aus umwelt-, mikro- und makroökonomischer Sichtweise eingehend betrachtet. Da die positiven ökologischen Effekte die am häufigsten genannten Vorteile der E-Mobilität darstellen, werden zu Beginn potenzielle (direkte und indirekte) ökologische Effekte von Elektrofahrzeugen kritisch beleuchtet. In der Folge wird aus einzelwirtschaftlicher Sicht näher untersucht, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für einen zügigen Umstieg von konventionellen zu elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu bewerten ist. Abschließend erfolgt eine Abschätzung möglicher Nutzen und Kosten von Elektromobilität für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung einschließlich der davon ausgehenden Effekte auf den Strukturwandel im Automobilsektor einer Volkswirtschaft.
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Aisleitner Matthias:

Matthias Aisleitner et.al., (2015), Verteilung und Gerechtigkeit: Philosophische Perspektiven, Wirtschaft und Gesellschaft 2015, Band 41 Nr.1, S71-106
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Die Frage nach dem Wesen der Gerechtigkeit ist eine in Ökonomie, Politik und Philosophieumstrittene Frage. Die nachstehende Zusammenschau von philosophischen Argumenten zum Wesen und dem rechten Verständnis von „Gerechtigkeit“ als normativem Konzept versucht dabei nicht nur einen groben Überblick zur Rolle von Gerechtigkeit in der Geschichte philosophischen Denkens sowie der zeitgenössischen politischen Philosophie zu bieten, sondern auch eine polit-ökonomische Perspektive in die philosophische Diskussion rund um Fragen der Gerechtigkeit zu integrieren. Eine solche Perspektive ist dabei geeignet die Anwendung abstrakter philosophischer Konzepte auf konkrete wirtschafts- und verteilungspolitische Fragestellung zu ermöglichen.
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Ali Syed Mohib:

Engelbert Stockhammer, Syed Mohib Ali, (2018), Varieties of Capitalism and post-Keynesian economics on Euro crisis, Wirtschaft und Gesellschaft 2018, Band 44 Nr.3, S349-370
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The 2008 global financial crisis that began in the US housing sector mutated into a sover-eign debt crisis and an economic depression for countries in southern Europe, threatening the very existence of the Eurozone. The paper contrasts analyses of the Euro crisis based on the Varieties of Capitalism (VoC) approach and post-Keynesian analysis. The VoC anal-ysis has argued that the euro crisis is ultimately a crisis of incompatible institutional set-tings, in particular wage bargaining institutions, tied together in a monetary union. The Mediterranean Market Economies lack the institutional capacities to restrain wage growth. The Coordinated Market Economies (in northern Europe) have managed to maintain mod-est wage growth and inflation because export-oriented sectors play the role of wage leader. Post-Keynesian analysis has interpreted the crisis as the outcome of the unsustainable growth models and neoliberal policies in Europe; i.e. a neo-mercantilist export-led demand regime in the North and a debt-driven demand regime in the South and the EMU policies of financial deregulation that accompanied European economic integration. What is specific to the Euro area is the absence of adequate central fiscal stabilization or effective lender of last resort facility for the member countries. The ECB was hesitant in its unconventional monetary policy and began buying government bonds of countries under pressure only at a late stage of the crises. The imbalances resulted in a full blown sovereign debt crisis. We argue that the VoC analysis has important shortcomings as it focuses excessively on labour market institutions and that the post-Keynesian approach integrates financial factors and economic policy in explaining the crisis.
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Althaler Karl:

Karl Althaler et.al., (1991), Arbeitsmarkt: Angebotsschock oder Nachfragesog? Bestimmungsgründe der Dynamik des österreichischen Arbeitsmarktes, Wirtschaft und Gesellschaft 1991, Band 17 Nr.3, S285-308
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Altmann Nikolaus:

Nikolaus Altmann, Gerhard Ladengruber, (2010), Dienstleistungs-Outsourcing, -Offshoring: Bestimmungsgründe, Ausmaß und Effekte, Wirtschaft und Gesellschaft 2010, Band 36 Nr.3, S375-396
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Altzinger Wilfried:

Maximilian Unger et.al., (2017), Technologischer Fortschritt und Ungleichheit: eine empirische Analyse der Entwicklung in Österreich 2008-2014, Wirtschaft und Gesellschaft 2017, Band 43 Nr.3, S405-437
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In diesem Beitrag werden die wichtigsten empirischen Ergebnisse einer Studie des INEQ-Instituts der WU Wien und von JOANNEUM RESEARCH – POLICIES präsentiert, die sich mit den Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Beschäftigung und Einkommensverteilung in Österreich beschäftigt hat. Untersuchungsgegenstand der empirischen Analyse sind die Branchen der Sachgütererzeugung sowie private Dienstleistungen in der Zeit seit dem Ausbruch der Krise (2008 bis 2014). Im Gegensatz zu anderen aktuellen Studien wird hier ein breiterer Ansatz zur Erfassung des technologischen Wandels gewählt, indem sowohl die F&E (Forschungs- und Entwicklungs)-Intensität als auch der Anteil von IKT-Investitionen betrachtet werden. Für den Beobachtungszeitraum zeigt sich, dass höhere F&E-Intensität in der Sachgütererzeugung mit einem Anstieg der Lohnungleichheiten einhergeht, während bei den Dienstleistungen eine Verringerung beobachtet werden kann. Wird hingegen der Anteil der F&E-Beschäftigten an der Gesamtbeschäftigung in den Branchen betrachtet, so ist dieser durchgängig mit einer Reduktion der Lohnungleichheit verbunden. Der Anteil der IKT-Investitionen ist jedoch nur in den Branchen der Sachgütererzeugung und nur in Zusammenhang mit den F&E-Ausgaben signifikant negativ. Diese Ergebnisse verdeutlichen, wie komplex und heterogen die Entwicklungen in den Branchen sind und zeigen zudem auf, dass wegen ihrer Bedeutung in Zukunft bei der Untersuchung der ökonomischen Auswirkungen des technologischen Fortschritts Verteilungsfragen verstärkt berücksichtigt werden müssen.
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Wilfried Altzinger et.al., (2012), Die langfristige Entwicklung der Einkommenskonzentration in Österreich 1957-2009. Teil II: Methodik und Ergebnisse, Wirtschaft und Gesellschaft 2012, Band 38 Nr.1, S77-102
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In der vorliegenden Arbeit wurde die Einkommensverteilung für die Periode 1959-2008 für Österreich analysiert. Dabei konnten aufgrund der mangelhaften Datenlage ausschließlich die Lohn- und Einkommensteuerstatistik untersucht werden. Die Entwicklung der personenbezogenen Kapitaleinkommen konnte mangels Daten nicht analysiert werden. Für die Lohnsteuerstatistik zeigt sich, dass die Einkommenskonzentration nach einer langen Stagnationsphase in den 70er- und 80er-Jahren seit 1994 kontinuierlich zu steigen begann. Einkommensteuerpflichtigen Einkommen sind zwar stärker konzentriert als reine Lohneinkommen, jedoch ist bei ersteren eine kontinuierliche Abnahme der Konzentration über den gesamten Beobachtungszeitraum zu beobachten. Diese gegenläufigen Tendenzen können statistische, rechtliche sowie strukturelle Ursachen haben. Insbesondere die Zusammensetzung der Einkommen innerhalb der Einkommensteuerstatistik hat sich in dieser Zeit stark verändert, wobei der starke Rückgang der Gewerbeeinkommen nahezu vollständig kompensiert wird durch die Zunahme der Nichtselbstständigen-Einkommen (NSA). Da aber Erstere eine ungleichere Verteilung aufweisen als Letztere (NSA), kann somit der Rückgang in der Konzentration in der Einkommensteuerstatistik insgesamt (mit) erklärt werden. Auch der höhere Erfassungsgrad von NSA-Einkommen sowie der Rechtsformwechsel von Personengesellschaften in Kapitalgesellschaften dürften eine Rolle spielen. Für eine umfassende Analyse der Entwicklung der Gesamteinkommen müssten auch die Entwicklung der Dividenden- (KESt I) und Zinserträge (KESt II) sowie die Körperschaftund andere Vermögensteuern miteinbezogen werden müssten. Für die Analyse der personellen Einkommensentwicklung wünschenswert wäre eine personelle Zuordnung aller Einkommensarten, insbesondere auch der Zins- und Dividendeneinkommen. Zu diesem Zwecke wäre eine De-Anonymisierung der in Österreich bestehenden Finanzvermögen notwendig. Dieser Schritt könnte über die Eindämmung von Steuerhinterziehung auch positive Auswirkungen auf das Steueraufkommen insgesamt haben.
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Wilfried Altzinger et.al., (2011), Die langfristige Entwicklung der Einkommenskonzentration in Österreich 1957-2009. Teil 1: Literaturüberblick und Beschreibung der Daten, Wirtschaft und Gesellschaft 2011, Band 37 Nr.4, S513-530
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Gabriele Matzner-Holzer, () Egon Matzner - Querdenker für eine andere Welt. Ein politisches Vermächtnis,
Besprochen von Wilfried Altzinger, Wirtschaft und Gesellschaft 2011, Band 37 Nr.3, S479-482 Besprechung Herunterladen
Wilfried Altzinger, Michael Wild, (2007), Umfang und Struktur der österreichischen Ausfuhrförderung sowie ihre beschäftigungspolitischen Implikationen, Wirtschaft und Gesellschaft 2007, Band 33 Nr.3, S333-362
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Wilfried Altzinger, Christian Bellak, (2005), Bestehen Unterschiede zwischen in- und ausländischen Unternehmensübernahmen? Eine Studie anhand von sieben Fallbeispielen, Wirtschaft und Gesellschaft 2005, Band 31 Nr.4, S535-554
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Kurt W. Rothschild, () Die politischen Visionen großer Ökonomen,
Besprochen von Wilfried Altzinger, Wirtschaft und Gesellschaft 2004, Band 30 Nr.3, S463-466 Besprechung Herunterladen
Wilfried Altzinger, Elisabeth Beer, Christian Bellak, (1998), Exportieren österreichische Unternehmen Arbeitsplätze nach Osteuropa?, Wirtschaft und Gesellschaft 1998, Band 24 Nr.4, S475-502
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 Die Gruppe von Lissabon, () Grenzen des Wettbewerbs. Die Globalisierung der Wirtschaft und die Zukunft der Menschheit,
Besprochen von Wilfried Altzinger, Wirtschaft und Gesellschaft 1997, Band 23 Nr.3, S413-416 Besprechung Herunterladen
Karl Althaler et.al., (1991), Arbeitsmarkt: Angebotsschock oder Nachfragesog? Bestimmungsgründe der Dynamik des österreichischen Arbeitsmarktes, Wirtschaft und Gesellschaft 1991, Band 17 Nr.3, S285-308
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Amanshauser Wilfried:

Wilfried Amanshauser, Brigitte Ederer, (1989), Wettbewerbsstrategien reifer Industrien auf internationalen Märkten. Am Beispiel Textil, Bekleidung, Leder, Glas, Keramik, Wirtschaft und Gesellschaft 1989, Band 15 Nr.2, S254-276
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Angelo Silvia:

Silvia Angelo, Georg Feigl, (2009), Umsetzung und Wirkung der konjunkturpolitischen Maßnahmen in Österreich, Wirtschaft und Gesellschaft 2009, Band 35 Nr.4, S527-550
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Eckhard Hein et.al., () Europas Wirtschaft gestalten! Makroökonomische Koordinierung und die Rolle der Gewerkschaften,
Besprochen von Silvia Angelo, Wirtschaft und Gesellschaft 2005, Band 31 Nr.1, S145-147 Besprechung Herunterladen

Arestis Philip:

Philip Arestis, Malcolm Sawyer, (2002), Third Way, New Labour, and the Challenges to Economic and Monetary Union Macropolicies, Wirtschaft und Gesellschaft 2002, Band 28 Nr.1, S43-48
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Atzmüller Roland:

Roland Atzmüller, (2006), "Workfare" statt sozialer Sicherheit? Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in Großbritannien unter New Labour, Wirtschaft und Gesellschaft 2006, Band 32 Nr.2, S191-208
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Ulrich Brand, Werner Raza, (Hrsg.), () Fit für den Postfordismus? Theoretisch-politische Perspektiven des Regulationsansatzes,
Besprochen von Roland Atzmüller, Wirtschaft und Gesellschaft 2004, Band 30 Nr.3, S439-449 Besprechung Herunterladen

Auer Peter:

Peter Auer, (2004), Geschützte Flexibilität. Arbeitsmarktsicherheit in Zeiten der Globalisierung, Wirtschaft und Gesellschaft 2004, Band 30 Nr.4, S487-504
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Augustin Sophie:

Sophie Augustin, Katarina Hollan, Alyssa Schneebaum, (2015), Bildungshomogamie und Vermögensverteilung in Österreich, Wirtschaft und Gesellschaft 2015, Band 41 Nr.3, S383-407
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Dieser Bericht analysiert den Zusammenhang zwischen Bildungshomogamie und Vermögen in österreichischen Haushalten. Bildungshomogamie bedeutet, dass PartnerInnen mit gleichem oder ähnlichem Bildungsniveau bei der PartnerInnenwahl bevorzugt werden. Wir diskutieren verschiedene Aspekte von Bildungshomogamie und deren Einfluss auf den Vermögensaufbau. Einen grundlegenden Aspekt stellt die Übertragung von sozialem, kulturellem und finanziellem Kapital von den Eltern auf die Kinder, sowie die Persistenz desBildungsniveaus über die Generationen hinweg dar. Eine hohe Persistenz zeigt sich darin, dass es für ein Kind sehr wahrscheinlich ist, das gleiche bzw. ähnliche Bildungsniveau der Eltern zu erreichen. Durch soziale Segregation wird das soziale und kulturelle Umfeld einer Person zusätzlich auf jene Menschen mit ähnlichen Merkmalen eingeschränkt. Wenn sich „gleich“ zu „gleich“ gesellt, verflechten sich die sozio-ökonomischen Merkmale beider PartnerInnen. Dieses Ergebnis ist positiv für gut ausgebildete Paare, da die PartnerInnen beispielsweisebei Investitionsentscheidungen einen besseren Zugang zu Informationen vorweisen. Dieses Handlungsmuster bei der PartnerInnenwahl hat jedoch schwerwiegende Konsequenzen in die anderen Richtung: Wenn zwei weniger gebildete Menschen miteinanderzusammenleben, hat ihr Haushalt vergleichsweise schlechte Ertragspotenziale. Wären diese Paare anders zusammengesetzt, mit jeweils einem hoch- und einem weniger gebildeten Menschen, würden sie sich in ihren Einkommensmöglichkeiten annähern und wären folglich gleicher. Ein hoher Grad der Bildungshomogamie ist daher mit steigender Vermögensungleichheit verbunden, die über Generationen hinweg vertieft wird.
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